Joerg Schwenk, Futureheadz - Wir vernetzen Generationen, Coaching, Beratung, Dienstleistungen, Sparring - Marketing, Vertrieb, Verkauf, E-Commerce

FutureHeadz

Automatisierung

Durch gut gemachte Automation, in diesem Falle die Übernahme von Arbeit durch Computersysteme, erhalten Firmen die Freiheit und die Chance, Ihre talentiertesten Mitarbeiter auf die wirksamsten Arbeiten und Herausforderungen zu fokussieren. Es besteht dadurch die Chance, Opportunitätskosten zu senken, da man die Zeit hat, sich den Opportunitäten endlich anzunehmen.

FutureHeadz

Coaching für Firmenkunden

Lemanu

Bildungsleistungen für Studenten

VERNETZUNG

INTEGRATION

PRODUKTIVITÄT

WEITERBILDUNG

Automatisierung – Arbeitsteilung zwischen Menschen und Computersystemen

Endziel oder nur nächster Schritt zur «Produktivitätssteigerung»? Es ist eine der entscheidenden kulturhistorischen Erkenntnisse der Menschheit: Erkennen, dass Arbeitsteilung die Produktivität steigert. Menschen tun das, was sie gut können, und lassen das bleiben, wo sie weniger Talent und Fachwissen haben. Diese Erkenntnis gilt auch für Firmen. Bereits Adam Smith schilderte, wie die Herstellung von Stecknadeln in einzelne, produktivere Prozesse zerlegt werden kann und somit effizienter wird.

In der Digitalisierung soll, so ist es der Plan, die Arbeitsteilung nicht nur zwischen Menschen stattfinden, sondern immer mehr auch geistige Arbeit zwischen Menschen und zunehmend intelligenteren Computersystemen.

Nutzen & Wirkungsweise

Durch gut gemachte Automation, in diesem Falle die Übernahme von Arbeit durch Computersysteme, erhalten Firmen die Freiheit und die Chance, Ihre talentiertesten Mitarbeiter auf die wirksamsten Arbeiten und Herausforderungen zu fokussieren. Es besteht dadurch die Chance, Opportunitätskosten zu senken, da man die Zeit hat, sich den Opportunitäten endlich anzunehmen. Die Aufgabe der Talente wird sein, zunehmend mehr Qualität, Relevanz, Bedeutsamkeit und Kundenzufriedenheit und in Folge ein Wachstum zu produzieren. Bei dieser arbeitsteiligen Abgrenzung zwischen Menschen und Maschinen kann jeder seine Stärken einsetzen und in erhöhtem Masse zum Erfolg des ganzen Unternehmens beitragen.

Der Einsatz von Automatisierung hat das Potenzial, den Arbeitsalltag spezialisierter, wirksamer und wichtiger und zu gestalten. Die Beiträge jedes talentierten Mitarbeiters zum Unternehmenserfolg wachsen deutlich. Laut einer Umfrage des US-Technologiekonzerns Oracle und der Beratungsfirma Future Workplace vertrauen heute weltweit bereits mehr als die Hälfte der Angestellten Robotern mehr als Ihren Vorgesetzten. Das Thema automatisierte Prozesse, Roboter und künstliche Intelligenz wird somit, zumindest in der Zuverlässigkeit und Reproduzierbarkeit seiner Ergebnisse, immer mehr akzeptiert.

«Die Beziehung zwischen Menschen und Technologie werden also neu definiert und Organisationen müssen den sich verändernden Erwartungen der Angestellten gerecht werden» Zitat Shaakun Khanna, Leiter der Abteilung für Human Capital Management bei Oracle im asiatischen Raum. Gleiches gilt ebenso für Kunden und Konsumenten. Menschen akzeptieren und erwarten es heute, dass stark standardisierte Abläufe, zuverlässig, reproduzierbar, sicher und schnell durch Maschinen und Technologie verarbeitet werden. Zusätzlich ist die Erwartung da, dass für individuelle Problemlösungen hilfsbereite Menschen bereitstehen.

Automation bedeutet somit einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil und Skalierungsvorteil in unseren hart umkämpften und gesättigten Märkten. Eine einfache Rechnung: Die eingesparten Kosten bieten die Chance, Unternehmen effektiver am Markt zu positionieren und Skaleneffekte zu nutzen.

Anwendungstipps

Unter Wettbewerbern ist man versucht, die Grenzen zu sprengen. Hier liegen die grössten Risiken der Automatisierung. Man sollte der Versuchung widerstehen und nicht alles, was in der Menge möglich und technisch machbar ist, zu automatisieren. Den Nutzen und den Mehrwert für den Kunden und Menschen im Auge zu behalten, ist daher oberstes Gebot.

Für die Gestaltung digitaler und automatisierter Systeme sind folgende Elemente ganz besonders zu berücksichtigen:

  • Automatisieren Sie nur Prozesse, die Ihr Unternehmen beherrscht.
  • Automatisierte Prozesse dürfen keine Expertisen in Ihrem Unternehmen vernichten.
  • Automatisierte Prozesse dürfen nicht in Vergessenheit geraten.
  • Automatisierung unterstützt der Verstand und ersetzt diesen nicht.
  • Automatisierung ersetzt den helfenden Menschen nicht im Prozess.
  • Automatisierung ist im Wesentlichen eine kulturelle Aufgabe in der Führung.

Automatisieren Sie nicht, was Menschen besser, gewinnbringender oder symphatischer machen können. Und denken Sie immer daran: „Wenn Sie einen schlechten Prozess digitalisieren, haben Sie einen schlechten digitalen (oder eben schlechten automatisierten) Prozess“ so ein Zitat von Thorsten Dirks.

Erschienen anlässlich der Studie: Strategieentwicklung im digitalen Zeitalter ...

Die Forschungsresultate zeigen, dass die Mehrheit der Schweizer KMU keine digitale Strategie hat, obwohl die Hälfte von ihnen dies in den nächsten Jahren aufgrund der digitalen Transformation plant, und nur die Hälfte regelmäßig Marktanalysen durchführt; daher wurde eine neue Methode, die ACT-Methode, mit einer digitalen Toolbox entwickelt, um KMU bei der Strategieentwicklung im digitalen Zeitalter zu unterstützen.

Die weichen Faktoren einer digitalen Strategie ...

Unklare oder unausgereifte Strategien verhindern den maximalen Unternehmenserfolg. Sie demotivierten Mitarbeiter und Talente. Und weil eine solche Strategie nicht eindeutig verstanden wird und nicht sinngemäss umgesetzt werden kann, kostet es letztendlich Zeit, Geld oder Marktanteile.

All dies scheint klar. Dennoch werden Sie nie erfahren, ob eine andersgelagerte Strategie besser gewesen wäre und mehr oder weniger Erfolg gebracht hätte, denn die Zeit lässt sich nicht mehr zurückdrehen. Nur ein zeitgleiches Umsetzen zweier Varianten unter den gleichen Voraussetzungen würde einen direkten Vergleich ermöglichen.

Dennoch ist es möglich, das Maximum aus der einen Strategie, für die sich das Unternehmen entscheiden hat, herauszuholen. Dies ist dann der Fall, wenn Strategie im letzten Winkel Ihres Unternehmens ankommt und verstanden wird. Es muss auch klar sein, was dies für die jeweiligen Handlungsweisen der einzelnen Mitarbeiter zur Folge hat. Beispielsweise erhält man auf die Frage – Kennen Sie die Strategie Ihres Unternehmens und was es heruntergebrochen auf Ihre Ebene bedeutet? – Oft keine oder nur unzureichende Antworten.

Strategie betrifft jeden einzelnen Mitarbeiter und jede Aufgabe in Ihrem Unternehmen und ist aus diesem Grunde nicht reine Chefsache. Auch wenn letztlich die Geschäftsleitung die Strategie verabschiedet, so trägt jeder mit seinem Wissen und der Verantwortung für die Umsetzung zum Gelingen des Vorhabens bei. Die Führungsebene ist in der Pflicht, dafür sorge zu tragen, dass die gewählte Strategie auch umgesetzt werden kann. Führungskräfte müssen Ihre Mitarbeiter dazu befähigen.

Sowohl in der Strategiefindung wie in der Strategieumsetzung existieren nebst den klassischen harten wirtschaftlichen Faktoren auch einige wichtige weiche und somit psychologische Thesen, welche einen guten Nährboden für eine erfolgreiche Strategie begründen. Menschen finden darin ebenso Erwähnung wie die Wirkungsweisen von Strategie.

  • Eine gute Strategie braucht erst am Ende Harmonie. Unterschiedliche Meinungen sind gewünscht.
  • Eine gute Strategie benötigt das richtige Umfeld in der Führung.
  • Eine «Ja-Sager» Kultur entwickelt oft keine gute und differenzierte Strategie.
  • Eine Strategie kann jederzeit auf grüner Wiese gebaut werden.
  • Umgeben Sie sich mit «Challenger» und mit «Sparringspartnern».
  • Fragen «Warum» und ergründe Fakten und arbeite mit Erkenntnissen.
  • Umgebe Sie sich mit «Experten», aber auch mit «Nicht-Experten» und «Kreativen» und nicht ausschliesslich mit «Beratern».
  • Strategie braucht Zeit, Gespräche und Debatten. Strategie findet das ganze Jahr statt und hat keinen Stichtag.
  • Strategie ist niemals «Timeboxing» und sollte nie fixe Termine im Zeitplan bekommen.
  • Holen Sie sich die weibliche, jugendliche und internationale Strategiesicht.
  • Fragen Sie „alte Hasen“ was nicht funktioniert hat oder was man schon alles ausprobiert hat.
  • Holen Sie sich Fachwissen von der Basis. Jeder Mitarbeiter sollte etwas zur Strategie beitragen.
  • Konsens ist wichtiger als ein Kompromiss. Dennoch sollten Treiber identifiziert werden.


Strategie heisst auch immer Verantwortung, denn Strategie kann weitreichende Konsequenzen im Unternehmen bedeuten. Im Positiven wie im Negativen. Es ist daher wichtig, verantwortungsbewusst an die Strategiedefinition heranzugehen. Dies bedeutet auch klar anzudeuten, wenn man sich der Sache bislang nicht gewachsen fühlt. Zu erwähnen ist dabei die wichtige Rolle der Ethik. Im Zusammenhang mit Digitaler-Transformation und Artificial Intelligence, wird es unserer modernen Industrie und Gesellschaft einiges an Definitionen und neuen Regeln abverlangen. Dieser Umstand bedeutet auch klar anzudeuten, wenn die Strategie ethisch bedenklich erscheint oder man diesen Klärungsbedarf erkennt.

Vernetzung

Ungenügende und schwache Vernetzung begünstigt, dass Potenziale am Markt und im Unternehmen nicht richtig erkannt und bearbeitet werden. Offene Augen und Ohren sowie ein starkes Netzwerk helfen, dieses Risiko zu verringern.

Integration

Letztendlich kannst du es dir im Sinne der Wettbewerbsfähigkeit nicht leisten, die älteren Generationen oder internationale Talente nicht in deine Arbeit zu integrieren. Vermeide Probleme und verbessere dich durch externes Fachwissen.

Weiterbildung

Mangelndes Fachwissen und Erfahrung führen im Arbeitsleben zur Prokrastination und oft genug auch zu Mehrkosten. Mach deine Organisation und Mitarbeiter wieder leistungsfähig und effizient durch Wissen und Erfahrung.

Produktivität

Endlose Meetings und Schnittstellen-Abgleiche führen dazu, dass kaum noch jemand effektiv arbeiten kann, ob er will oder nicht. Löse dich aus dieser problematischen Abwärtsspirale, denn es kostet dich Geld, Zeit, Nerven und letztlich auch Marktanteile.