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Growth Hacking

Growth Hacking ist mit einem Handicap behaftet, zumindest, wenn man es unverändert in grösseren Organisationen einsetzen möchte. Denn was in einem Start-up funktioniert, ist in einem etablierten Unternehmen oftmals viel weniger erfolgreich oder gar zum Scheitern verurteilt, da es nicht zusammen mit der Unternehmenskultur gewachsen ist. Dennoch lässt sich Growth-Hacking, sofern man es richtig und sorgsam implementiert, nicht nur in Start-ups nutzen, sondern mit Erfolg auch in mittleren und grossen Firmen.

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Growth Hacking – Digitale Wachstumshebel strategisch nutzen

Growth Hacking – Wer möchte ihn nicht, den schnellen Zuwachs, den grossen Umsatz und das auch noch von heute auf morgen. Was aber verlockend klingt und in Start-ups eher Aussicht auf Chancen hat, ist in grossen und etablierten Organisationen weit mehr, als einfach nur Personen mit an Bord zu holen, von denen man glaubt, Sie hätten das Zeug, Wachstum exponentiell zu fördern. Im Gegensatz zu Start-ups ist nicht jede etablierte Firma fit und willig, dies auch wirksam umzusetzen!

Das grundlegende Ziel von Growth-Hacking und Growth-Management ist vornehmlich das exponentielle und starke Wachstum eines Geschäftes. Grundlage eines solchen Wachstumsvorhabens bilden immer Daten, Erkenntnisse, Veränderung, Fehlerkultur und in starkem Masse die angewendete Technologie und die Wachstumshebel zu nutzen.

Name & Herkunft

Sean Ellis war 2010 der prägende Experte hinter dem Begriff „Growth-Hacker“. Er definierte damals einen Growth-Hacker in etwa als eine Persönlichkeit, welche Wachstum in den Mittelpunkt stellt. Das ganze Handeln von Growth-Hackern ist stark wirkungsbezogen und immer skalierbar. Viele weitere Persönlichkeiten wie beispielsweise Andrew Chen und seine etwas provokative Aussage «Growth-Hacker is the new VP Marketing» schärften den Begriff im Laufe der Jahre weiter.

Der damalige Gedanke und die heutigen Erwartungen sind jedoch komplett unterschiedlich. Der Begriff Growth-Hacker beschrieb damals, neugierige, datengetriebene, codegewandte Genies. Sie gestalteten unter Zuhilfenahme von Daten und Prozessen, Geschäftsfälle und ganze Geschäftsmodelle in Start-up-Unternehmen, neu, effizient und auf digitale Weise. Zumeist wirken diese disruptiver und besser als die der alteingesessenen, etablierten und grösseren Mitbewerber.

Dazu nutzten sie clevere, meist günstige und effektive Taktiken, wie beispielsweise „Hacks“, die den Start-ups dabei halfen, wichtige Kennzahlen exponentiell zu verbessern.

Idee & Wirkungsweise

Der strategische Ansatz ist, bewusst auf die Denkweise des Growth-Hacking und Growth-Management zu setzen. Die Tätigkeit des Growth-Hacking selbst ist dabei keine eigentliche Strategie, sondern viel mehr eine operative Anwendung der grössten Hebel, um Wachstum zu erzielen.

Growth-Hacking ist mit einem Handicap behaftet, zumindest, wenn man es unverändert in grösseren Organisationen einsetzen möchte. Denn was in einem Start-up funktioniert, ist in einem etablierten Unternehmen oftmals viel weniger erfolgreich oder gar zum Scheitern verurteilt, da es nicht zusammen mit der Unternehmenskultur gewachsen ist. Dennoch lässt sich Growth-Hacking, sofern man es richtig und sorgsam implementiert, nicht nur in Start-ups nutzen, sondern mit Erfolg auch in mittleren und grossen Firmen.

Anwendungstipps

Achtung: Performer als Mitarbeiter sind anstrengend und ecken auch an. Deshalb ist es unverzichtbar, eine erfahrene Person mit der Führung von Growth-Hackern zu betrauen. Growth Hacker werden durch ihr tun zweifellos und oft anecken. Als Führungsperson müssen sie somit hinter Ihrem Mitarbeiter stehen, und gleichzeitig vor ihm den Weg freiräumen, damit die Pläne ungestört und schnell umgesetzt werden können. Eine Führungsaufgabe für absolute Profis.

Das Unternehmen muss es zudem gewohnt sein, mit Strategie und in digitaler Weise zu arbeiten. Hierbei ist entscheidend, dass die Strategien ineinander verzahnt sind. Unternehmens-, Bereichs-, Wachstums- und Digitalstrategie müssen eng aufeinander aufbauen. Growth-Hacking bedeutet heute eine zusätzliche und grosse Portion operatives, betriebswirtschaftliches und ökonomisches Denken und es erstreckt sich durch alle Unternehmensdisziplinen. Aber es ist ganz klar der Weg des agilen Managements von Teams, Prozessen und Lösungen und der Weg von Tests, Experimenten und Erkenntnissen, um schnelles, nachhaltiges, skalierbares Wachstum zu erzeugen. Hinter Growth Hacking steht eine grosse Portion Leadership, strategischen Handelns sowie Weitblick und Erfahrung in geschäftlichen Fragen.

Weitere Informationen gibt es …

https://www.fastcompany.com/3003888/everything-marketing-how-growth-hackers-redefine-game

Erschienen anlässlich der Studie: Strategieentwicklung im digitalen Zeitalter ...

Die Forschungsresultate zeigen, dass die Mehrheit der Schweizer KMU keine digitale Strategie hat, obwohl die Hälfte von ihnen dies in den nächsten Jahren aufgrund der digitalen Transformation plant, und nur die Hälfte regelmäßig Marktanalysen durchführt; daher wurde eine neue Methode, die ACT-Methode, mit einer digitalen Toolbox entwickelt, um KMU bei der Strategieentwicklung im digitalen Zeitalter zu unterstützen.

Die weichen Faktoren einer digitalen Strategie ...

Unklare oder unausgereifte Strategien verhindern den maximalen Unternehmenserfolg. Sie demotivierten Mitarbeiter und Talente. Und weil eine solche Strategie nicht eindeutig verstanden wird und nicht sinngemäss umgesetzt werden kann, kostet es letztendlich Zeit, Geld oder Marktanteile.

All dies scheint klar. Dennoch werden Sie nie erfahren, ob eine andersgelagerte Strategie besser gewesen wäre und mehr oder weniger Erfolg gebracht hätte, denn die Zeit lässt sich nicht mehr zurückdrehen. Nur ein zeitgleiches Umsetzen zweier Varianten unter den gleichen Voraussetzungen würde einen direkten Vergleich ermöglichen.

Dennoch ist es möglich, das Maximum aus der einen Strategie, für die sich das Unternehmen entscheiden hat, herauszuholen. Dies ist dann der Fall, wenn Strategie im letzten Winkel Ihres Unternehmens ankommt und verstanden wird. Es muss auch klar sein, was dies für die jeweiligen Handlungsweisen der einzelnen Mitarbeiter zur Folge hat. Beispielsweise erhält man auf die Frage – Kennen Sie die Strategie Ihres Unternehmens und was es heruntergebrochen auf Ihre Ebene bedeutet? – Oft keine oder nur unzureichende Antworten.

Strategie betrifft jeden einzelnen Mitarbeiter und jede Aufgabe in Ihrem Unternehmen und ist aus diesem Grunde nicht reine Chefsache. Auch wenn letztlich die Geschäftsleitung die Strategie verabschiedet, so trägt jeder mit seinem Wissen und der Verantwortung für die Umsetzung zum Gelingen des Vorhabens bei. Die Führungsebene ist in der Pflicht, dafür sorge zu tragen, dass die gewählte Strategie auch umgesetzt werden kann. Führungskräfte müssen Ihre Mitarbeiter dazu befähigen.

Sowohl in der Strategiefindung wie in der Strategieumsetzung existieren nebst den klassischen harten wirtschaftlichen Faktoren auch einige wichtige weiche und somit psychologische Thesen, welche einen guten Nährboden für eine erfolgreiche Strategie begründen. Menschen finden darin ebenso Erwähnung wie die Wirkungsweisen von Strategie.

  • Eine gute Strategie braucht erst am Ende Harmonie. Unterschiedliche Meinungen sind gewünscht.
  • Eine gute Strategie benötigt das richtige Umfeld in der Führung.
  • Eine «Ja-Sager» Kultur entwickelt oft keine gute und differenzierte Strategie.
  • Eine Strategie kann jederzeit auf grüner Wiese gebaut werden.
  • Umgeben Sie sich mit «Challenger» und mit «Sparringspartnern».
  • Fragen «Warum» und ergründe Fakten und arbeite mit Erkenntnissen.
  • Umgebe Sie sich mit «Experten», aber auch mit «Nicht-Experten» und «Kreativen» und nicht ausschliesslich mit «Beratern».
  • Strategie braucht Zeit, Gespräche und Debatten. Strategie findet das ganze Jahr statt und hat keinen Stichtag.
  • Strategie ist niemals «Timeboxing» und sollte nie fixe Termine im Zeitplan bekommen.
  • Holen Sie sich die weibliche, jugendliche und internationale Strategiesicht.
  • Fragen Sie „alte Hasen“ was nicht funktioniert hat oder was man schon alles ausprobiert hat.
  • Holen Sie sich Fachwissen von der Basis. Jeder Mitarbeiter sollte etwas zur Strategie beitragen.
  • Konsens ist wichtiger als ein Kompromiss. Dennoch sollten Treiber identifiziert werden.


Strategie heisst auch immer Verantwortung, denn Strategie kann weitreichende Konsequenzen im Unternehmen bedeuten. Im Positiven wie im Negativen. Es ist daher wichtig, verantwortungsbewusst an die Strategiedefinition heranzugehen. Dies bedeutet auch klar anzudeuten, wenn man sich der Sache bislang nicht gewachsen fühlt. Zu erwähnen ist dabei die wichtige Rolle der Ethik. Im Zusammenhang mit Digitaler-Transformation und Artificial Intelligence, wird es unserer modernen Industrie und Gesellschaft einiges an Definitionen und neuen Regeln abverlangen. Dieser Umstand bedeutet auch klar anzudeuten, wenn die Strategie ethisch bedenklich erscheint oder man diesen Klärungsbedarf erkennt.

Vernetzung

Ungenügende und schwache Vernetzung begünstigt, dass Potenziale am Markt und im Unternehmen nicht richtig erkannt und bearbeitet werden. Offene Augen und Ohren sowie ein starkes Netzwerk helfen, dieses Risiko zu verringern.

Integration

Letztendlich kannst du es dir im Sinne der Wettbewerbsfähigkeit nicht leisten, die älteren Generationen oder internationale Talente nicht in deine Arbeit zu integrieren. Vermeide Probleme und verbessere dich durch externes Fachwissen.

Weiterbildung

Mangelndes Fachwissen und Erfahrung führen im Arbeitsleben zur Prokrastination und oft genug auch zu Mehrkosten. Mach deine Organisation und Mitarbeiter wieder leistungsfähig und effizient durch Wissen und Erfahrung.

Produktivität

Endlose Meetings und Schnittstellen-Abgleiche führen dazu, dass kaum noch jemand effektiv arbeiten kann, ob er will oder nicht. Löse dich aus dieser problematischen Abwärtsspirale, denn es kostet dich Geld, Zeit, Nerven und letztlich auch Marktanteile.