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Lean Thinking

Der Lean Ansatz, egal in welcher Ausprägung, hat zum Ziel, Verschwendung zu reduzieren und effizient mit Ressourcen umzugehen. Dies ist immer im Zusammenhang mit dem ökonomischen Prinzip Minimum (Die Erreichung des vorgegebenen Zieles und somit Nachhaltigkeit), Maximum (Die Erreichung des geplanten Mitteleinsatzes und somit Effizienz) und Optimum (Der Mittelweg) zu erkennen. Es ist damit also nicht ausschliesslich die Verschwendung von materiellen Ressourcen angesprochen, sondern auch Zeit und Geld. 

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Lean Thinking – Schlank und schnell managen und organisieren

Handelt es sich beim «Lean» Gedanken nur um ein Modell, welches Nachhaltigkeit zum Ziel hat und hilft, Verschwendung und damit auch Kosten zu reduzieren? Oder ist «Lean-Thinking» ein strategischer Ansatz und eine Möglichkeit, gegen ausufernde Komplexität anzugehen?

Betrachtet man eine Strategie als geplante Verhaltensweise und Leitplanke zur Erreichung der gesteckten Ziele, so kann und darf man «Lean» ganz klar den Strategien zuordnen, denn es werden damit genau diese Verhaltens- und Denkweisen definiert.

Schlanke Unternehmen haben einen wesentlichen Vorteil. Sie können schnell agieren und sie sind deutlich einfacher zu steuern. Diese Geschwindigkeit ist mitten in der Digitalisierung und in den heute schnell schwankenden Märkten als wesentlicher Vorteil zu sehen. Somit ist der «Lean-Thinking und Management» Ansatz als starke strategische und wirksame Waffe für jede Art von Geschäft einzuschätzen.

Name & Herkunft

Die Methode wurde Mitte des 20. Jahrhunderts stark von Toyota geprägt und half letztlich, deren Qualität langfristig sicherzustellen. Beschrieben wird die Vorgehensweise erstmalig in den Büchern von James P. Womack und Daniel T. Jones. Beide haben auch den Begriff des «Lean-Thinking» massgeblich geprägt. In der Praxis wurde die Methode von Art Bryne aufgenommen und umgesetzt. Art Bryne verfasst bis heute wichtige Whitepapers zu diesem spannenden Thema.

Und es blieb nicht das einzige Thema in diesem „Lean“ Kontext. Eric Ries prägte den Begriff «Lean-Startup» im Jahre 2012 und veröffentlichte ein gleichnamiges Buch. Zusammen mit Steve Blank und Frank Robinson hat Eric Ries bereits 2001 den thematisch verbundenen Begriff des Minimum Viable Product MVP populär gemacht, welcher dann später in der «Lean-Startup» Theorie ebenfalls eine Zuordnung erfuhr.

Avinash Kaushik von Google nahm sich dem «Lean» Thema im Digital-Marketing und Digital-Analytics Kontext an und veröffentliche mit dem «Lean-Analytics-Cycle» eine Methode zum einfachen Umgang mit hoher Komplexität im Digitalen Marketing Universum. Das vierstufige Prozessmodell unterstützt Unternehmen dabei, einen agilen Controlling- und Optimierungsprozess innerhalb der eigenen Organisation verankern und repetitiv durchführen.

Nutzen & Wirkungsweise

Der Lean Ansatz, egal in welcher Ausprägung, hat zum Ziel, Verschwendung zu reduzieren und effizient mit Ressourcen umzugehen. Dies ist immer im Zusammenhang mit dem ökonomischen Prinzip Minimum (Die Erreichung des vorgegebenen Zieles und somit Nachhaltigkeit), Maximum (Die Erreichung des geplanten Mitteleinsatzes und somit Effizienz) und Optimum (Der Mittelweg) zu erkennen.

Es ist damit also nicht ausschliesslich die Verschwendung von materiellen Ressourcen angesprochen, sondern auch Zeit und Geld. Und dies nicht nur in der Produktion, sondern in jedem Bereich des Unternehmens. Inklusive Chefetage.

Anwendungstipps

Zumeist wird diskutiert, was neu entstehen soll und was hinzukommen soll. Über die Jahre ergibt das einen entsprechend grossen Rucksack, den jedes Unternehmen mit sich herumträgt und es in seiner ganzen Agilität bremst. Im Zuge des «Lean» Gedanktes empfiehlt es sich auf allen Ebenen des Unternehmens zu diskutieren, auf was man zukünftig verzichten kann und will. Oft genug findet man in Aufbau und Ablauforganisation Dinge, die niemand mehr braucht oder noch jemandem Nutzen erbringen.

Damit ist es aber nicht getan. Das, was bestehen bleibt, muss fortan einem kontinuierlichen Optimierungsprozess unterworfen werden. «Lean-Thinking und Management» muss von der Unternehmensleitung selbst praktiziert und Top-Down vorgelebt werden, soll es denn dereinst im ganzen Unternehmen umgesetzt werden.


Weitere Informationen gibt es …

https://www.exlibris.ch/de/buecher-buch/e-books-deutsch/james-p-womack/lean-thinking/id/9783593419299

Erschienen anlässlich der Studie: Strategieentwicklung im digitalen Zeitalter ...

Die Forschungsresultate zeigen, dass die Mehrheit der Schweizer KMU keine digitale Strategie hat, obwohl die Hälfte von ihnen dies in den nächsten Jahren aufgrund der digitalen Transformation plant, und nur die Hälfte regelmäßig Marktanalysen durchführt; daher wurde eine neue Methode, die ACT-Methode, mit einer digitalen Toolbox entwickelt, um KMU bei der Strategieentwicklung im digitalen Zeitalter zu unterstützen.

Die weichen Faktoren einer digitalen Strategie ...

Unklare oder unausgereifte Strategien verhindern den maximalen Unternehmenserfolg. Sie demotivierten Mitarbeiter und Talente. Und weil eine solche Strategie nicht eindeutig verstanden wird und nicht sinngemäss umgesetzt werden kann, kostet es letztendlich Zeit, Geld oder Marktanteile.

All dies scheint klar. Dennoch werden Sie nie erfahren, ob eine andersgelagerte Strategie besser gewesen wäre und mehr oder weniger Erfolg gebracht hätte, denn die Zeit lässt sich nicht mehr zurückdrehen. Nur ein zeitgleiches Umsetzen zweier Varianten unter den gleichen Voraussetzungen würde einen direkten Vergleich ermöglichen.

Dennoch ist es möglich, das Maximum aus der einen Strategie, für die sich das Unternehmen entscheiden hat, herauszuholen. Dies ist dann der Fall, wenn Strategie im letzten Winkel Ihres Unternehmens ankommt und verstanden wird. Es muss auch klar sein, was dies für die jeweiligen Handlungsweisen der einzelnen Mitarbeiter zur Folge hat. Beispielsweise erhält man auf die Frage – Kennen Sie die Strategie Ihres Unternehmens und was es heruntergebrochen auf Ihre Ebene bedeutet? – Oft keine oder nur unzureichende Antworten.

Strategie betrifft jeden einzelnen Mitarbeiter und jede Aufgabe in Ihrem Unternehmen und ist aus diesem Grunde nicht reine Chefsache. Auch wenn letztlich die Geschäftsleitung die Strategie verabschiedet, so trägt jeder mit seinem Wissen und der Verantwortung für die Umsetzung zum Gelingen des Vorhabens bei. Die Führungsebene ist in der Pflicht, dafür sorge zu tragen, dass die gewählte Strategie auch umgesetzt werden kann. Führungskräfte müssen Ihre Mitarbeiter dazu befähigen.

Sowohl in der Strategiefindung wie in der Strategieumsetzung existieren nebst den klassischen harten wirtschaftlichen Faktoren auch einige wichtige weiche und somit psychologische Thesen, welche einen guten Nährboden für eine erfolgreiche Strategie begründen. Menschen finden darin ebenso Erwähnung wie die Wirkungsweisen von Strategie.

  • Eine gute Strategie braucht erst am Ende Harmonie. Unterschiedliche Meinungen sind gewünscht.
  • Eine gute Strategie benötigt das richtige Umfeld in der Führung.
  • Eine «Ja-Sager» Kultur entwickelt oft keine gute und differenzierte Strategie.
  • Eine Strategie kann jederzeit auf grüner Wiese gebaut werden.
  • Umgeben Sie sich mit «Challenger» und mit «Sparringspartnern».
  • Fragen «Warum» und ergründe Fakten und arbeite mit Erkenntnissen.
  • Umgebe Sie sich mit «Experten», aber auch mit «Nicht-Experten» und «Kreativen» und nicht ausschliesslich mit «Beratern».
  • Strategie braucht Zeit, Gespräche und Debatten. Strategie findet das ganze Jahr statt und hat keinen Stichtag.
  • Strategie ist niemals «Timeboxing» und sollte nie fixe Termine im Zeitplan bekommen.
  • Holen Sie sich die weibliche, jugendliche und internationale Strategiesicht.
  • Fragen Sie „alte Hasen“ was nicht funktioniert hat oder was man schon alles ausprobiert hat.
  • Holen Sie sich Fachwissen von der Basis. Jeder Mitarbeiter sollte etwas zur Strategie beitragen.
  • Konsens ist wichtiger als ein Kompromiss. Dennoch sollten Treiber identifiziert werden.


Strategie heisst auch immer Verantwortung, denn Strategie kann weitreichende Konsequenzen im Unternehmen bedeuten. Im Positiven wie im Negativen. Es ist daher wichtig, verantwortungsbewusst an die Strategiedefinition heranzugehen. Dies bedeutet auch klar anzudeuten, wenn man sich der Sache bislang nicht gewachsen fühlt. Zu erwähnen ist dabei die wichtige Rolle der Ethik. Im Zusammenhang mit Digitaler-Transformation und Artificial Intelligence, wird es unserer modernen Industrie und Gesellschaft einiges an Definitionen und neuen Regeln abverlangen. Dieser Umstand bedeutet auch klar anzudeuten, wenn die Strategie ethisch bedenklich erscheint oder man diesen Klärungsbedarf erkennt.

Vernetzung

Ungenügende und schwache Vernetzung begünstigt, dass Potenziale am Markt und im Unternehmen nicht richtig erkannt und bearbeitet werden. Offene Augen und Ohren sowie ein starkes Netzwerk helfen, dieses Risiko zu verringern.

Integration

Letztendlich kannst du es dir im Sinne der Wettbewerbsfähigkeit nicht leisten, die älteren Generationen oder internationale Talente nicht in deine Arbeit zu integrieren. Vermeide Probleme und verbessere dich durch externes Fachwissen.

Weiterbildung

Mangelndes Fachwissen und Erfahrung führen im Arbeitsleben zur Prokrastination und oft genug auch zu Mehrkosten. Mach deine Organisation und Mitarbeiter wieder leistungsfähig und effizient durch Wissen und Erfahrung.

Produktivität

Endlose Meetings und Schnittstellen-Abgleiche führen dazu, dass kaum noch jemand effektiv arbeiten kann, ob er will oder nicht. Löse dich aus dieser problematischen Abwärtsspirale, denn es kostet dich Geld, Zeit, Nerven und letztlich auch Marktanteile.