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Usability Design

Kann man etwas auf einfache Weise benutzen, so nutzt man es gerne. Ist etwas einfach zu benutzen, spart es entsprechend Zeit. Die Folge davon Prozessdurchlaufzeiten verkürzen sich und die Qualität verbessert sich. Mal ganz davon abzusehen, dass es einfach mehr und öfter benützt wird und dadurch seine Kosten auch schneller wieder einspielt. Nutzt ein Unternehmen diese Methode strategisch und im Sinne eines Verbesserungs- und Optimierungsprozesses, so entstehen Effizienz- und Skaleneffekte.

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Usability Design – Einfache Anwendung spart Zeit

Digitale Transformation bedeutet in letztlich auch, dass die Anzahl an Software, Maschinen und Geräte, die wir in Zukunft bedienen werden, sicherlich zunehmen wird. Es bedeutet noch mehr Schnittstellen zwischen Menschen und Maschinen, sogenannter „Human-Machine-Interfaces“. Ein solches HMI kann in einfacher Form ein Lenkrad in einem Auto darstellen oder unter anderem die Benutzeroberfläche Ihres Smartphones.

Unschwer zu erkennen, dass es für Unternehmen natürlich einerseits wichtig ist, die digitale Transformation für die eigenen Wettbewerbsvorteile zu nützen. Andererseits wollen Unternehmen durch Ihre eigene Transformation die Menschen nicht aussen vor lassen. Es soll für Menschen einfach und intuitiv sein, mit Firmen Geschäfte zu tätigen.

Der Vermittler zwischen beiden Parteien ist Ux/Cx (Usability Design). Aber warum wird diese wichtige Disziplin in Zukunft noch mehr Bedeutung bekommen? Einerseits stellt die Transformation eine operative Notwendigkeit im in Bezug auf Wettbewerbsvorteile dar. Andererseits gibt es bereits Unternehmen, die Ux/Cx Ansätze verstärkt auch in der Strategieumsetzung nutzen. Usability und insbesondere User-Experience entwickeln immer mehr zu einem strategischen Thema. User-Experience ist wichtig, um auch die Anwendbarkeit und Umsetzung von Strategie in der Zukunft sicherzustellen, denn alles, was Unternehmen leisten, muss letztlich dem Kunden eine gute Erfahrung bieten, will man sich vom Mitbewerber abheben.


Name & Herkunft

Der Begriff User-Experience beschreibt nach der DIN-Norm ISO 9241 eine Benutzererfahrung im Sinne eines Erlebnisses bezüglich der Interaktion mit einem Produkt, Dienstleistung oder einer Benutzeroberfläche. User-Experience wird auch zumeist im Zusammenhang mit der Gestaltung von Benutzer-Oberflächen genannt. Zu diesen Erfahrungen gehören ebenso die entstehenden Emotionen des Nutzers wie auch die psychologischen und physiologischen Reaktionen der Nutzer.

Das Thema ist nicht neu und lässt sich bis ins Maschinenzeitalter des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen. Das Streben nach Verbesserung in der Bedienbarkeit führte direkt zu mehr Effizienz im Produktionsprozess und ermöglichte erst Fliessbänder und Massenproduktion. Geprägt wurde das Thema auch durch Frederick Winslow Taylor und Henry Ford. Der Begriff der Benutzererfahrung wurde Mitte der 1990er-Jahre von Donald Norman erwähnt.

Das war der zumindest ursprüngliche Gedanke. Aber User-Experience lässt sich auf deutlich mehr anwenden als lediglich Produkte, Systeme oder Services. Kurzum lässt es sich auf jede Schnittstelle anwenden, auf derer einer Seite ein Mensch steht. Insofern ist es nicht erstaunlich, dass Ux/Cx der Einzug auch im Management und Strategie gelingt, wo so viele Schnittstellen mit und unter Menschen gesteuert und gepflegt werden müssen.


Nutzen & Wirkungsweise

Kann man etwas auf einfache Weise benutzen, so nutzt man es gerne. Ist etwas einfach zu benutzen, spart es entsprechend Zeit. Die Folge davon, Prozessdurchlaufzeiten verkürzen sich und die Qualität verbessert sich. Mal ganz davon abzusehen, dass es einfach mehr und öfter benützt wird und dadurch seine Kosten auch schneller wieder einspielt. Nutzt ein Unternehmen diese Methode strategisch und im Sinne eines Verbesserungs- und Optimierungsprozesses in allen Unternehmensabläufen und Prozessen oder sogar in Ihrer strategischen Umsetzung, so entstehen, sofern gut und konsequent angewendet, Effizienz- und Skaleneffekte.


Anwendungstipps

Ux/Cx ist nichts, was einmal umgesetzt werden kann und danach ist es erledigt. Es handelt sich nicht zuletzt auch um eine Denkhaltung, die von oberster Stelle gelebt und in Ihrer Ausgestaltung definiert werden soll. Ux/Cx zieht sich durch alle Disziplinen und muss überall dort gedacht werden, wo Menschen mit Systemen interagieren. Dies betrifft sowohl Kunden, Partner, eigene Mitarbeiter und eben zunehmend die Strategie.

Weitere Informationen gibt es …

https://www.zuehlke.com/de/insights/user-centered-design-als-strategie

Erschienen anlässlich der Studie: Strategieentwicklung im digitalen Zeitalter ...

Die Forschungsresultate zeigen, dass die Mehrheit der Schweizer KMU keine digitale Strategie hat, obwohl die Hälfte von ihnen dies in den nächsten Jahren aufgrund der digitalen Transformation plant, und nur die Hälfte regelmäßig Marktanalysen durchführt; daher wurde eine neue Methode, die ACT-Methode, mit einer digitalen Toolbox entwickelt, um KMU bei der Strategieentwicklung im digitalen Zeitalter zu unterstützen.

Die weichen Faktoren einer digitalen Strategie ...

Unklare oder unausgereifte Strategien verhindern den maximalen Unternehmenserfolg. Sie demotivierten Mitarbeiter und Talente. Und weil eine solche Strategie nicht eindeutig verstanden wird und nicht sinngemäss umgesetzt werden kann, kostet es letztendlich Zeit, Geld oder Marktanteile.

All dies scheint klar. Dennoch werden Sie nie erfahren, ob eine andersgelagerte Strategie besser gewesen wäre und mehr oder weniger Erfolg gebracht hätte, denn die Zeit lässt sich nicht mehr zurückdrehen. Nur ein zeitgleiches Umsetzen zweier Varianten unter den gleichen Voraussetzungen würde einen direkten Vergleich ermöglichen.

Dennoch ist es möglich, das Maximum aus der einen Strategie, für die sich das Unternehmen entscheiden hat, herauszuholen. Dies ist dann der Fall, wenn Strategie im letzten Winkel Ihres Unternehmens ankommt und verstanden wird. Es muss auch klar sein, was dies für die jeweiligen Handlungsweisen der einzelnen Mitarbeiter zur Folge hat. Beispielsweise erhält man auf die Frage – Kennen Sie die Strategie Ihres Unternehmens und was es heruntergebrochen auf Ihre Ebene bedeutet? – Oft keine oder nur unzureichende Antworten.

Strategie betrifft jeden einzelnen Mitarbeiter und jede Aufgabe in Ihrem Unternehmen und ist aus diesem Grunde nicht reine Chefsache. Auch wenn letztlich die Geschäftsleitung die Strategie verabschiedet, so trägt jeder mit seinem Wissen und der Verantwortung für die Umsetzung zum Gelingen des Vorhabens bei. Die Führungsebene ist in der Pflicht, dafür sorge zu tragen, dass die gewählte Strategie auch umgesetzt werden kann. Führungskräfte müssen Ihre Mitarbeiter dazu befähigen.

Sowohl in der Strategiefindung wie in der Strategieumsetzung existieren nebst den klassischen harten wirtschaftlichen Faktoren auch einige wichtige weiche und somit psychologische Thesen, welche einen guten Nährboden für eine erfolgreiche Strategie begründen. Menschen finden darin ebenso Erwähnung wie die Wirkungsweisen von Strategie.

  • Eine gute Strategie braucht erst am Ende Harmonie. Unterschiedliche Meinungen sind gewünscht.
  • Eine gute Strategie benötigt das richtige Umfeld in der Führung.
  • Eine «Ja-Sager» Kultur entwickelt oft keine gute und differenzierte Strategie.
  • Eine Strategie kann jederzeit auf grüner Wiese gebaut werden.
  • Umgeben Sie sich mit «Challenger» und mit «Sparringspartnern».
  • Fragen «Warum» und ergründe Fakten und arbeite mit Erkenntnissen.
  • Umgebe Sie sich mit «Experten», aber auch mit «Nicht-Experten» und «Kreativen» und nicht ausschliesslich mit «Beratern».
  • Strategie braucht Zeit, Gespräche und Debatten. Strategie findet das ganze Jahr statt und hat keinen Stichtag.
  • Strategie ist niemals «Timeboxing» und sollte nie fixe Termine im Zeitplan bekommen.
  • Holen Sie sich die weibliche, jugendliche und internationale Strategiesicht.
  • Fragen Sie „alte Hasen“ was nicht funktioniert hat oder was man schon alles ausprobiert hat.
  • Holen Sie sich Fachwissen von der Basis. Jeder Mitarbeiter sollte etwas zur Strategie beitragen.
  • Konsens ist wichtiger als ein Kompromiss. Dennoch sollten Treiber identifiziert werden.


Strategie heisst auch immer Verantwortung, denn Strategie kann weitreichende Konsequenzen im Unternehmen bedeuten. Im Positiven wie im Negativen. Es ist daher wichtig, verantwortungsbewusst an die Strategiedefinition heranzugehen. Dies bedeutet auch klar anzudeuten, wenn man sich der Sache bislang nicht gewachsen fühlt. Zu erwähnen ist dabei die wichtige Rolle der Ethik. Im Zusammenhang mit Digitaler-Transformation und Artificial Intelligence, wird es unserer modernen Industrie und Gesellschaft einiges an Definitionen und neuen Regeln abverlangen. Dieser Umstand bedeutet auch klar anzudeuten, wenn die Strategie ethisch bedenklich erscheint oder man diesen Klärungsbedarf erkennt.