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It'll be better next time

Ich hab dann mal das Internet vollgeschrieben. Ja, richtig gelesen – das ganze Internet. Angefangen hat es ganz harmlos mit ein paar Kommentaren hier und da, ein paar Blogs über meine Katze Romeo und meine grandiosen Erfahrungen beim Brotbacken. Doch dann wurde es ernst.

Also ja, ich hab dann mal das Internet vollgeschrieben. Ihr könnt mir später danken. Oder auch nicht. Aber denkt dran: Wenn ihr das nächste Mal etwas im Internet lest und denkt, „Wer schreibt denn sowas?“ – es könnte gut sein, dass ich es war.

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Also ja, ich hab dann mal das Internet vollgeschrieben ...

Ich hab dann mal das Internet vollgeschrieben. Ja, richtig gelesen – das ganze Internet. Angefangen hat es ganz harmlos mit ein paar Kommentaren hier und da, ein paar Blogs über meine Katze Romeo und meine grandiosen Erfahrungen beim Brotbacken. Doch dann wurde es ernst.

Zuerst habe ich ein paar Foren entdeckt, wo man Fragen zu allem und jedem beantworten konnte. Wer hätte gedacht, dass meine detaillierten Beschreibungen über die richtige Temperatur für Zimmerpflanzen so viel Anklang finden würden? Und dann diese endlosen Diskussionen über die beste Methode, um Avocados reifen zu lassen – wer hätte gedacht, dass das so ein umstrittenes Thema ist?

Als nächstes habe ich mich in den sozialen Medien ausgetobt. Jeder Beitrag wurde von mir kommentiert. „Tolles Foto, hier sind 300 Worte darüber, warum ich glaube, dass dein Hund ein bisschen traurig aussieht.“ Ich war überall und nirgends zugleich – in einer endlosen Schleife aus Postings und Kommentaren.

Dann kamen die Blogs und Webseiten. Ich habe über alles geschrieben: von der richtigen Art, Socken zu falten, bis hin zu tiefgründigen Analysen über die philosophischen Implikationen von Kaffeeflecken auf Schreibtischen. Ja, ich habe sogar eine 10.000-Worte-Abhandlung über die Vorteile des Schluckaufs bei der Verdauung verfasst. Das Internet war mein Papier und die Welt meine Zielgruppe.

Und jetzt? Nun, jetzt ist das Internet voll. Ich habe es geschafft. Kein Platz mehr für neue Informationen. Google hat mir sogar eine E-Mail geschickt, in der sie höflich bitten, Platz für andere zu lassen. Aber wie könnten sie nur? Wo soll ich all meine Weisheiten und Gedanken hinpacken?

Vielleicht sollte ich ein Buch schreiben. Oder besser noch, ich könnte eine Mauer anmieten und dort all meine Erkenntnisse verewigen. Eine Art monumentale, literarische Installation. Oder ich eröffne ein Museum, das nur aus meinen Texten besteht. Die Möglichkeiten sind endlos – genau wie meine Beiträge.

Also ja, ich hab dann mal das Internet vollgeschrieben. Ihr könnt mir später danken. Oder auch nicht. Aber denkt dran: Wenn ihr das nächste Mal etwas im Internet lest und denkt, „Wer schreibt denn sowas?“ – es könnte gut sein, dass ich es war.