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Does Google love you?

Google only loves you if everyone else loves you first. Dieser Satz wird Wendy Piersall, Autorin, zugeschrieben. Mittlerweile bleibt es wohl niemandem mehr verborgen, dass ohne Unterstützung von Google kaum herausragende Marktpositionen erreichbar sein dürften. Dies scheint aber immer noch kein ausreichender Grund für viele Wiederverkäufer zu sein, in der Breite verstehen zu wollen, was es benötigt, um auf Suchmaschinen erfolgreich zu sein und wie das Ganze funktioniert.

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KOLUMNE - Does Google love you?

Google only loves you if everyone else loves you first. Dieser Satz wird Wendy Piersall, Autorin, zugeschrieben. Mittlerweile bleibt es wohl niemandem mehr verborgen, dass ohne Unterstützung von Google kaum herausragende Marktpositionen erreichbar sein dürften. Dies scheint aber immer noch kein ausreichender Grund für viele Wiederverkäufer zu sein, in der Breite verstehen zu wollen, was es benötigt, um auf Suchmaschinen erfolgreich zu sein und wie das Ganze funktioniert.

Eine grosse Portion an Neugier täte diesbezüglich allen gut, denn sowohl im lokalen, nationalen und internationalen Kontext lassen sich einige Erfolge damit erzielen. Vielleicht hilft es, wenn zwei wichtige Punkte einmal plakativ und deutlich dargestellt werden. Denn allzu oft erkennt man, dass die Reihenfolge, in denen digitale Dinge getan werden, schlicht falsch ist …

Erstes Paradoxon: Simples «pimpen» versus tragfähige innere Werte. Angesprochen ist das Thema SEO, also Suchmaschinen-Optimierung und dem dazugehörigen Kontext von stark mangelhaftem Content-Marketing.

Warum mag Google dich erst, wenn andere dich mögen? Nun, die Erklärung ist recht einfach: Google wertet nur Daten aus und erstellt daraus Rankings. Daten, welche Nutzer notabene durch Ihr Verhalten im Web hinterlassen. Diese Daten tragen den passenden Namen Nutzersignale. Und somit gilt: Findet niemand nach «dem finden» Ihren Inhalt resp. Content relevant, so klicken die potenziellen Kunden wieder weg.

Suchmaschinen werten diese Signale aus. Sind diese positiv, erhält Ihre Seite eine bessere Position in den Suchresultaten. Stark zu vermuten ist, dass spätere Werbung auch weniger kostet. Grund: Suchmaschinen sind daran interessiert, dass die passendsten Suchresultate auf der ersten Seite gefunden werden. Das erhöht die Kundenzufriedenheit der Suchmaschinen-Kunden. Jeder, der diese ungeschriebene Anforderung nicht erfüllt, wird wohl zur Kasse gebeten.

In erster Line steht hier Ihr relevanter Inhalt/Content. Ist dieser nicht vorhanden oder besteht nur unzureichender, veralteter oder irrelevanter Content, so erkennen das ihre Kunden und verhalten sich entsprechend auf Ihren digitalen Auftritten. Und über die Auswertung der Nutzersignale erfährt es auch die Suchmaschine. Somit ist die verfrühte Optimierung Ihrer Auftritte für die Suchmaschine blankes, herausgeworfenes Geld. Kümmern Sie sich zuerst um den Content. Sind diese Inhalte hochwertig und relevant, so können sie auch den Rest für die Suchmaschine auf Hochglanz polieren ….

Zweites Paradoxon: Den schlechten und abschlussschwachen Verkäufer ins Feld senden. Angesprochen ist das Thema SEA, also Suchmaschinen-Werbung und dem dazugehörigen Kontext von stark mangelhafter Conversion-Optimierung.

Gerne und häufig entdeckt man Firmen, die Ihr Wohl darin suchen, Ihre digitalen Auftritte hyperaktiv und übertrieben zu bewerben. Einerseits ist der Wunsch verständlich, aber andererseits, ohne das oben genannte erste Paradoxon auszuräumen, blanker Unsinn.

Zusätzlich ist es blanker Unsinn, Werbung für etwas zu betreiben, ohne dass die Konversion entsprechend optimiert wurde. Es ist buchstäblich wie bares Geld zu verbrennen. Im übertragenen Sinne würde auch niemand auf die Idee kommen, dem „abschluss-schwächsten“ Verkäufer die Verantwortung für die Akquise eines essenziellen Auftrages zu erteilen.

Dennoch ist es ein gerne und oft angewendetes Vorgehen, welches gebucht wird, wenn ein digitaler Auftritt bislang nicht die erforderten Leistungen erbringt. Funktioniert, und das auch noch auf wirklich auf einfache Weise und solange ich bezahle. Ja, klar, funktioniert es. Und wie wirkt es sich auf die Werbekosten aus und letztlich auf Ihren Gewinn? Vermutlich katastrophal! Und es gibt weitere Gründe, genau dies nicht zu tun! Alle Kunden, die nicht auf Ihr digitales Angebot reagieren, es aber dank Werbung dennoch sehen, und das sind bei einer schlechten Konversionsrate viele, verlassen Sie mit dem unguten Gefühl, dass Sie zumindest nicht gehalten haben, was Sie in der Werbung vollmundig versprachen.

Diese Art von SEA wirkt also am Schluss nicht nachhaltig und schadet ihrer Firma. Und zieht man erneut den Zirkel zu den Nutzersignalen, so erkennt man, dass dieses Verhalten auf Dauer für sie auf viele Weise teurer werden kann.

Also: Zu verstehen, wie das Ganze wirklich zusammenhängt, ist Pflicht. Danach sollte man das Richtige in der richtigen Reihenfolge tun und nicht den „Gaul“ von der falschen Seite aufzäumen. Auch nicht im digitalen Universum …

Erschienen im ITReseller ...

ITReseller ist eine Nachrichten- und Analyseplattform für die IT- und CE-Branche in der Schweiz. Sie bietet Informationen zu Unternehmensmeldungen, Branchentrends und Partnerprogrammen. Dazu gehört auch eine regelmässige Kolumne …